Hey! Ich bin Livia, 19 Jahre alt und komme aus Liechtenstein. Ende August 2025 habe ich meine viermonatige Tätigkeit als Volunteer bei EnriquezArte in Barcelona begonnen.
Die Arbeit hier ist unglaublich vielfältig und jeder Wochentag ist individuell gestaltet. Jeden Montag können wir an einem Team Work-Project arbeiten. Am Abend besorgen wir Brot in verschiedenen Bäckereien für den kommenden Tag. Dieses Brot wird dienstags für die Foodbank verwendet, bei der wir Essensspenden an Bedürftige verteilen. Mittwochs findet eine Baby-Foodbank für bedürftige Mütter statt. Jeden Donnerstag dürfen wir auf einer kleinen Farm mithelfen und freitags besuchen wir ein Altenheim. Ausserdem helfen wir manchmal am Wochenende bei lokalen Strassenfesten mit, bei denen wir Animation, Kinderschminken und Hennatattoos anbieten.
Jeder Tag hier bringt etwas Neues und ich lerne jeden Tag mehr dazu. Neben den genannten Tätigkeiten bleibt auch Zeit für Entspannung, Action oder um neues Wissen zu gewinnen. Jede Woche finden Workshops statt, sowie ein Austausch in der Gruppe . Ausserdem haben wir zweimal wöchentlich Spanischunterricht. Ich habe auch, innerhalb des Team Work- Projects, die Möglichkeit dazu, Locals Englischunterricht zu geben.
Zudem haben wir die Gelegenheit unterschiedlichste Sportarten auszuprobieren, darunter Tanz, Muay Thai, Selbstverteidigung, Klettern, Yoga und verschiedene Workouts.
Es gibt für mich kein besonderes Highlight meiner Reise, da mir alles sehr gut gefallen hat. Ich konnte mich selbst persönlich und emotional weiterentwickeln, ganz viel Neues lernen und mehr Selbstvertrauen gewinnen. Auch das Zusammenleben mit acht anderen Frauen war eine neue und sehr gute Erfahrung für mich. Zu Beginn auch etwas ungewohnt, da ich es als Einzelkind nicht gewohnt bin mit so vielen Menschen zusammen zu leben. Jedoch habe ich mich schnell eingelebt und die WG hat sich zu einer kleinen Familie entwickelt - wir können über alles reden und verbringen viele schöne Momente gemeinsam.
Des Weiteren bekam ich dank des ESK auch die Möglichkeit nach Gredos zu reisen, um mich dort mit anderen ESK-Freiwilligen zu treffen und für fünf Tage auszutauschen. Zu Beginn hatte ich Respekt davor, diese lange Reise mit dem Zug allein anzutreten, diese Herausforderung liess sich aber schnell überwinden.
Insgesamt hat mir diese Erfahrung sehr viel gebracht und ich würde eine ESK-Reise unbedingt weiterempfehlen, da es eine gute Möglichkeit ist aus seiner Komfortzone herauszukommen und neue Erfahrungen zu erleben und sich dabei weiterzuentwickeln.