Mein Name ist Adina und im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps hatte ich die Möglichkeit, einen Freiwilligeneinsatz in Barcelona zu absolvieren. Ursprünglich sollte der Aufenthalt sechs Monate sein, allerdings habe ich im Laufe des Projektes gemerkt, dass dieses Projekt nicht das Richtige für mich war.
Ich lebte für einen Monat in Barcelona, einer sehr lebendigen und kulturell vielfältigen Stadt. Während dieser Zeit arbeitete ich bei der NGO Enriquez Arte. Die Aufgaben waren vielfältig. Wir unterstützen die Organisation im Alltag aber auch bei Events oder sozialen Arbeiten, wie zum Beispiel einmal wöchentlich das lokale Altersheim zu besuchen. Die Arbeit war abwechslungsreich und so konnte ich erste Einblicke in die Projektarbeit im sozialen Bereich gewinnen.
Barcelona hat mir als Stadt sehr gut gefallen. Besonders die Architektur und die Offenheit der Menschen im internationalen Umfeld. Allerdings war es auch sehr schön, das Meer in der Nähe zu haben. Gleichzeitig war es auch eine Herausforderung, sich im neuen Arbeitsumfeld und einer sehr lebendigen Stadt einzufinden.
Zu den Highlights meines Aufenthaltes zählen das Kennenlernen vieler internationaler Freiwilliger, das Erkunden der Stadt sowie das Sammeln neuer Erfahrungen ausserhalb meiner Komfortzone. Eine grosse Herausforderung war jedoch, festzustellen, dass ein soziales Projekt nicht wirklich zu mir passte und ich so meine eigenen Grenzen erkennen musste. Ebenso war das Wohnen in einer so grossen WG für mich sehr herausfordernd.
Trotz des frühen Abbruchs sehe ich diese Erfahrung als sehr wertvoll. Ich habe viel für die Zukunft gelernt. Insgesamt war der Monat in Barcelona eine lehreiche Erfahrung, die mich persönlich weitergebracht hat.